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Zwei unter einem Dach Download_Pressemitteilung.doc |
Der Neubau der HFF auf dem Gelände der Technischen Universität ist als schlichter Kubus konstruiert. Das 150 Meter lange und 20 Meter tiefe Gebäude orientiert sich in seinen Proportionen an der gegenüberliegenden Alten Pinakothek. Der Hochschulbau besteht aus einer Sockelwand aus rauem, fast felsigem Beton, die nur vom Foyer des Eingangsbereichs durchbrochen wird, und einem darauf aufliegenden dreigeschossigen, fein gegliederten Glaskörper. Das Sockelgeschoss des Gebäudes beherbergt u.a. Werkstätten, Studios, Kinosäle und das Audimax, das Platz für 315 Hörer bietet. Im aufliegenden Glaskubus finden sich auf 9.000 m2 Nutzfläche Büros und Seminarräume. Seine Fassade wurde mit insgesamt 1.820 m2 des Wärmeschutzglases Climaplus Ultra N verglast. Im Bereich des Foyers wurden 320 m2 des Sonnenschutzglases Climaplus Cool-Lite SKN 165 verbaut und in der Südansicht des Gebäudes noch einmal 650 m2 Climaplus Cool-Lite SKN 154.
Während oberirdisch an den filmischen Kunstwerken der Zukunft gearbeitet wird, finden sich die Kunstschätze des alten Ägyptens unter der Erde. Eine große Wandscheibe im Nordwesten der HFF markiert den Eingang zum unterirdisch gelegenen Staatlichen Museum für Ägyptische Kunst. Auf 4.000 m2 Fläche werden hier bedeutende altägyptische und ägyptisierte Kunstwerke gezeigt, beleuchtet von Tageslicht, das über einen kleinen Innenhof in das Museum fällt. Die dramaturgische Abfolge der einzelnen Räume orientiert sich dabei an der Wegführung in den alten Tempeln Ägyptens. Besucher können dies allerdings erst 2013 bewundern – dann wird das Museum in den neuen Bau umgezogen sein.
Der Entwurf des Kölner Architekten Peter Böhm ist eine eindrucksvolle und gleichzeitig zurückhaltende Antwort auf die städtebaulichen Anforderungen des Ortes und komplettiert das sogenannte Pinakothekenviertel in der Maxvorstadt. Böhm wollte „die Stadt an dieser Stelle weiterbauen“ und dabei „weder rekonstruieren, noch das Neue in Kontrast zum Alten stellen.“ „Das Alte“ meint an dieser Stelle die Alte Pinakothek von Klenze, die durch die demonstrativ provisorische Wiederherstellung durch Hans Döllgast nach der Kriegsbeschädigung zu einem der meistzitierten Münchner Bauwerke des 20. Jahrhunderts wurde.
Die seit 1967 bestehende HFF gilt als eine der erfolgreichsten Filmhochschulen Deutschlands und als wahre „Talentschmiede“. International bekannte Filmemacher wie Doris Dörrie, Roland Emmerich und Wim Wenders wurden dort ebenso ausgebildet wie die Oscarpreisträger Caroline Link, Florian Gallenberger und Florian Henckel von Donnersmarck.
Produktpalette:
• 1.820 m2 Climaplus Ultra N, teilweise mit Alarmsekurit
• 650 m2 Climaplus Cool Lite SKN 154
• 320 m2 Climaplus Cool Lite SKN 165
Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH
www.glassolutions.de
Herstellerwerk:
Flachglaswerk Radeburg GmbH
Bahnhofstraße 30
01471 Radeburg
Aachen, November 2011